Epimedium 'Kusudama'
Berberitzengewächse (Berberidaceae)
Epimedium  'Kusudama'
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Epimedium
Deutsch Elfenblume
Synonyme Sockenblume
Geschlecht -n-
Bot. Autor L. (Carl von Linné)
Beschrieben 1753
Mehr Informationen zu: Epimedium
Bodendeckende Staude mit rhizomartigem Wurzelstock. Standort halbschattig bei mäßig feuchtem, humosem Boden. Dekorative Staude mit grazilen Blütenrispen, welche zum Teil an kleine tropische Orchideen erinnern.

in Form, Farbe und Gestalt sehr unterschiedlich, z.T. auch wintergrün oder mit leichter Herbstfärbung.

Partner: Bergenia, Brunnera, Carex, Galium, Hosta, Luzula, Polemonium, Polygonatum, Primula, Ophiopogon, Tiarella

(Verfasser: Frank Badenhop)

Informationen zu: Epimedium

Die Elfenblumen (Epimedium) bilden innerhalb der Familie der Berberitzengewächse (Berberidaceae) eine Gattung mit etwa 40 Arten. Eine weitere volkstümliche Bezeichnung ist Sockenblume.

Beschreibung

Epimedium-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen. Manche Arten bilden Rhizome als Überdauerungsorgane. Einige Arten sind sommergrün, andere Arten behalten das Laub und verlieren es erst nach dem Neuaustrieb im Frühjahr. Die Laubblätter sind gefiedert. Die Blattstiele und Stiele der Fiederblättchen sind weißlich bei hellgrün. Die ei- bis herzförmigen Fiederblättchen besitzen einen gesägten Blattrand.

Direkt über den Blättern sitzen in endständigen Blütenständen die Blüten. Die zierlichen, zygomorphen Blüten sind gespornt. Es sind insgesamt acht Blütenhüllblätter vorhanden, von denen die vier äußeren kelchblattartig und die vier inneren kronblattartig sind. Die Farben der Blütenhüllblätter reichen von Gelb- und Weißtönen bis hin zu Rosa. Es sind vier Staubblätter vorhanden. Blütezeitraum ist der Frühsommer.

Es werden trockene Kapselfrüchte gebildet die meist einige Samen enthalten. Die Samen besitzen einen fleischigen oder häutigen Arillus.

Verbreitung

Das Hauptverbreitungsgebiet erstreckt sich über das gemäßigte Asien und den Mittelmeerraum. Die meisten Arten sind frosthart und vertragen Trockenheit, sie bevorzugen Waldstandorte mit durchlässigen Böden.

Verwendung

Epimedium-Arten werden in Mitteleuropa teilweise als Bodendecker in Ziergärten verwendet. Dazu wurden gezielt Kreuzungen gezüchtet, welche attraktive Blüten und eine bessere Winterhärte zum Ziel hatten.

Arten (Auswahl)

An Standorten, wo sich Verbreitungsgebiete einzelner Arten überschneiden, bilden sich durch Kreuzung Naturhybriden.

  • Epimedium alpinum
  • Epimedium colchicum (Boiss.) Trautv.: Die Heimat ist der Kaukasus (Transkaukasus) und die Türkei.
  • Epimedium perralderianum
  • Epimedium pinnatum
  • Epimedium pubigerum
  • Epimedium diphyllum
  • Epimedium grandiflorum
  • Epimedium acuminatum Franch.
  • Epimedium brevicornu Maxim.
  • Epimedium davidi Franch.
  • Epimedium elatum Morr. & Decne.: Die Heimat ist Pakistan, Kaschmir und der westliche Himalaja.
  • Epimedium elongatum Komarov
  • Epimedium hunanense (Hand.-Mazz.) Hand.-Mazz.
  • Epimedium koreanum Nakai
  • Epimedium leptorrhizum Stearn
  • Epimedium platypetalum K.Meyer
  • Epimedium pubescens
  • Epimedium sagittatum (Sieb. & Zucc.) Maxim.
  • Epimedium simplicifolium Maxim.
  • Epimedium sutchuenense Franch.
  • Epimedium wushanense T.S.Ying

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Systematische Einordnung von Epimedium:

Reich: Plantae (Pflanzen)
Unterreich: Tracheobionta (Gefäßpflanzen)
Überabteilung: Spermatophyta (Samenpflanzen)
Abteilung: Magnoliophyta (Bedecktsamer)
Klasse: Rosopsida (Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige)
Unterklasse: Ranunculidae (Hahnenfußähnliche)
Ordnung: Ranunculales (Hahnenfußartige)
Familie: Berberidaceae (Berberitzengewächse)
Unterfamilie: Berberidoideae

 

 
 
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